Kleinasiatische Bergotter
(Vipera (Daboia) xanthina)

Familie: Vipern
Gefährlichkeitsgrad: stark giftig (variiert von Region zu Region)

Vergiftungsumstände: Wenn die Schlange unerwartet berührt oder aufgescheucht wird, beisst sie blitzschnell zu, so dass der Biss im Moment oft gar nicht bemerkt wird. Bisswunden, meist an Schnauze, Zunge, Nase oder Vorderbeinen.

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Zoologische Beschreibung

Grosse Viper (80-120 cm) mit hellgrauer oder bräunlicher Grundfarbe mit dunkelbraunem oder dunkelolivem Wellen- oder Zickzackband auf dem Rücken und senkrechter Streifenzeichnung an den Seiten.

Betroffene Tiere

Hunde, Katzen, Pferde

Vorkommen

Ostgriechische Inseln. Gesetzlich geschützt.

Lebensraum

Auf Bergwiesen mit Felsen oder Legesteinmauern in Hügel- und Berglandschaften bis zu 2500 m ü. M. Eher tag-, z.T. aber auch nachtaktiv. Warnt durch lautes Zischen.

Vergiftungssymptome

Magen-Darm-Trakt: Erbrechen
Atemwege und Lunge: Luftnot, pfeifendes Geräusch beim Atmen
Bewegungsapparat: Bewegungsunfähigkeit des betroffenen Gliedes.
Haut-Fell: Schwellungen. Lokales Absterben des Gewebes.
Innere Organe: Dehydration - Flüssigkeitsmangel
Blut: Wird ein Blutgefäss getroffen, tritt sehr rasch der Tod ein.
Sonstiges: Bisse an zwei kleinen Löchern im Zentrum der Schwellung erkennbar.

Behandlung

Ruhig stellen, Abbinden (oberhalb der Bisstelle) und Kühlen des gebissenen Körperteiles. In jedem Fall eine Fachperson aufsuchen. Nicht behandelte Katzen und Hunde erliegen den Folgen meist nach 5-7 Tagen. Bei schweren Bisswunden spezifisches Antiserum anwenden.
Kleinasiatische Bergotter
Karte Kleinasiatische Bergotter
Schlangenbiss
Behandlung
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